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FORZA PULCINI!

Echo in Presse und Internet

 

Corriere d’Italia 12/2009

 

 




Forza Pulcini!- ein Buch für die Erziehung von zweisprachig aufwachsenden Kindern, geschrieben teils in italienisch, teils in deutsch

Von Iulca Pennacchia

(Corriere d’Italia 12/2009, übers. aus dem it. von Th. Raiser)

Es handelt sich um ein Buch in deutsch und italienisch, das Eltern von Kindern bis zu drei Jahren in ihrer Erziehungsaufgabe begleiten möchte.
Unter dem Titel „Forza pulcini!“ wurde es verfasst von Inge Bosak, Ileana Werner und Thomas Raiser. Es handelt sich um ein Buch mit gut hundert Seiten, geschrieben in einfacher Sprache und fröhlich aufgelockert mit sympathischen Küken-Zeichnungen. Das Buch möchte ein Erziehungshandbuch als Hilfe für zweisprachige Familien bzw. Eltern verschiedener Nationalität sein, und diesem Anspruch wird es wirklich gerecht - mit besonderem Augenmerk auf die ersten drei Lebensjahre, so liest man in der Einführung – „weil gerade diese Zeit von immenser Bedeutung ist für die Entwicklung der menschlichen Person.“Das Buch folgt den Entwicklungsstufen der Kleinen, beginnend mit ihrem Aufenthalt im Bauch der Mutter, denn schon im Mutterleib – so die Verfasser – beginnen Kinder zu begreifen. Es befasst sich dann mit dem Wahrnehmen und Begreifen der Welt durch das Baby während seiner ersten Lebensjahre.
Vor allem um die ersten drei Jahre geht es, denn – so liest man im Buch – „in diesen drei Jahren gibt es Phasen, in denen das Kind sofort und leicht begreift bzw. lernt. Lässt man diese sensiblen Perioden verstreichen, wird das Kind in seinem späteren Leben Schwierigkeiten haben mit Lernen und Begreifen.“

Daher werden die Eltern zur aktiven Unterstützung ihres Kindes in diesem Prozess ermuntert – von den ersten Phasen, in denen das Kind die Welt begreifen lernt, indem es Gegenstände in die Hand nimmt, bis hin zu den Phasen, in denen es beginnt, sich selbständig zu bewegen.
Das Buch spart nicht mit konkreten Hinweisen für die Eltern: In den ersten Monaten sollten Mama und Papa das Spiel des Kindes respektieren und unterstützen, weil Spielen die Sinne des Kindes stimuliert und seine Entwicklung begünstigt.
Weiterhin ist von Bedeutung, dass sich die Eltern häufig mit ihrem Kind beschäftigen, mit ihm sprechen und es reichlich körperlichen Kontakt spüren lassen.
Angesprochen wird auch, was vermieden werden soll: Kein „Babyhopser“ oder „Gehfrei“, weil sie die Bewegung des Kindes einschränken. Noch wichtiger: Auf sinnvollen Umgang mit Fernsehen und Computer achten und beides möglichst aus dem Kinderzimmer fernhalten. Und für Eltern verschiedener Nationalität besteht kein Grund zur Besorgnis: Es genügt, wenn die Kleinen die eigene Sprache verstehen und lieben und sie in der Familie reichlich gebrauchen.